Tansania
Naturraum
Tanzania befindet sich im östlichen Afrika mit Zugang zum Indischen Ozean. Angrenzende Nachbarn sind Kenia im Norden, Mocambique im Süden, Ruanda, Kongo und Sambia im Westen.
In Tanzania befinden sich sowohl der höchste Berg Afrikas, der Mt. Kilimanjaro mit einer Höhe von 5.895 m, als auch der tiefste Punkt Afrikas, der Tanganyika-See mit einer Tiefe von 1.436 m.
Tanzania hat Zugang zu den drei großen Seen des afrikanischen Kontinents, dem Victoria-See, dem Tanganyika-See und dem Nyasa-See.
Das ostafrikanische Grabenbruchsystem, das Rift Valley, durchzieht Ostafrika vom Roten Meer bis nach Mocambique und spiegelt sich in Teilen Tanzanias in dramatischen Felsabbrüchen und Schluchten wieder.
Tierwelt
Eine sagenhafte Tierwelt bieten unter anderem zahlreiche wunderschöne Nationalparks. Die Serengeti, der Ngorongoro-Krater, Lake Manyara und der Tarangire-Nationalpark im Norden des Landes oder der Ruaha und Mikumi Nationalpark sowie das Selous Game Reserve im Süden des Landes sind jeder Park für sich einzigartig. Sie zeichnen sich durch eine große Vielfältigkeit sowohl im Tierreich wie auch in der NaturLandschaft aus.
Bevölkerung
Die Bevölkerung Tanzanias besteht aus etwa 130 verschiedenen Ethnien, was sich durch eindeutig unterscheidbare Sprachen, verschiedene Kulturen, Traditionen und Glaubensausprägungen zeigt.
Durch die Vielzahl der Stämme ist eine Dominanz eines einzelnes Stammes ausgeschlossen, was zu relativer innerpolitischen Stabilität und Friedlichkeit im Lande führt.
Gleichzeitig gehört Tanzania zu den ärmsten Ländern der Welt.
Tanzania hat mehr als 37 Mio. Einwohner. Das jährliche Bevölkerungswachstum liegt bei durchschnittlich ca. 2 %. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 49,4 Jahre bei den Frauen und 52,3 Jahre bei den Männern. 44 % der Bevölkerung sind jünger als 14 Jahre.
25 % der Bevölkerung lebt in den Städten des Landes, die anderen 75 % der Bevölkerung leben in den ländlichen Gebieten. Die Bevölkerungsdichte beträgt 39 Einwohner/ km² (vgl. in Deutschland 231 Einwohner/km²)
Durch das starke Bevölkerungswachstum, den hohen Anteil an junger Bevölkerung, sowie den hohen Anteil an ländlicher Bevölkerung bei einer geringen Bevölkerungsdichte, ist der Staat in besonderem Maße gefordert, den Bedürfnissen seiner Einwohner gerecht zu werden.
Dieses spiegelt sich in den umfangreichen staatlichen Bestrebungen wieder, das Netz der Schulen und der medizinischen Versorgungeinrichtungen den Erfordernissen anzupassen (s. hierzu die Projektvorstellungen).
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